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Geschichte des FV Hombruch 09 --- Deutscher Meister der Fußballamateure 1958 --- |
Geschichte des FC Eintracht Hombruch 72 |
| 30. April 2002 | In der außerordentlichen
Mitgliederversammlung wurde in beiden Vereinen mit Wirkung zum 01.07.2002 einstimmig
(nur 1 Enthaltung) der neue Verein gegründet. Der erste Vorstand setzt sich wie folgt zusammen:
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| 1909 |
Entstehung und Sein des Hombrucher Fußballverein 1909 Im Jahre 1909 war der Dortmunder Fußballsport erst im Entstehen begriffen. Führend war in dieser Zeit der Dortmunder Sport-Club 1895 (heute TSC Eintracht). In unserer Ortschaft Hombruch wurde der Fußballsport im wesentlichen nur von den Schülern der höheren Schulen betrieben. Da der Mittelstürmer und der Rechtsaußen des Sportclubs 1895 Dortmund, die Gebrüder Schumann, in Hombruch wohnten, fanden die Schüler Fritz und Ernst Storck, Walter Beimdick, Paul Flamkamp u.a. durch diese Spieler den Anschluss an den Dortmunder Sport-Club 1895. Aber nur einer von diesen Hombruchern Spielern schaffte es, in der 1. Mannschaft von 1895 zu spielen, und zwar der älteste Sohn unseres damaligen Gemeindevorstehers Heinrich Storck. Die anderen Spieler spielten in den unteren Mannschaften des Dortmunder Sport-Clubs 1895. Unsere jungen Hombrucher Fußballspieler fühlten sich jedoch in den Reihen der 1895er nicht ganz wohl. Sie entschlossen sich daher, einen eigenen Fußballverein zu gründen. Im Herbst 1909 war es soweit. Der neue Fußballverein trug den Namen "Fußballverein-Germania-Hombruch". Vereinslokal war die Wirtschaft Storck in Dortmund-Hombruch, auf der heutigen Harkortstraße (siehe Bild 1). Da in Hombruch keine Platzgelegenheit war, entschlossen sich die jungen Spieler, den Platz am Kaiser-Wilhelm-Hain, Innenplatz der damaligen Radrennbahn zu mieten. Die Eltern der Hombrucher Spieler, die Lehrer und Behörden standen dem Fußballverein nicht freundlich gegenüber. Der Fußballsport, der heute eine Selbstverständlichkeit und ein nicht wegzudenkender Teil unseres kulturellen Lebens ist, musste sich um die Jahrhundertwende von allen Seiten Anfeindungen gefallen lassen. Es dürfte sehr schwer fallen, der heutigen Generation überhaupt einen Begriff von der damaligen Zeit zu vermitteln, was hieß, einen Fußballverein ins Leben zu rufen. Aber trotz aller Schwierigkeiten durch die Behörden und aller Strafen der Eltern- und Lehrerschaft, nahm die Entwicklung des Hombrucher Fußballvereins ihren Fortgang. Die erste Mannschaft (siehe Bild 2-4) stand! Ihre Spieler waren: Fritz Storck, Ernst Storck, Paul Flamkamp, Willi Heidenreich, Willi Schnieper, Ernst Schafmeier, Willi Schade, Walter Beimdick, Johann Brunner, Willy Storck und H. Tacke. Die junge Hombrucher Mannschaft war nicht Mitglied des Westdeutschen Spielverbandes. Die Spiele waren Freundschaftsspiele mit wilden Vereinen. Nachdem der Verein 1-2 Jahre bestand, traten finanzielle Schwierigkeiten auf. Die erhofften Einnahmen blieben aus. Alle Unkosten mussten von den Spielern selbst getragen werden. Besonders schwer fiel es damals dem Verein, den Platz zu unterhalten. Wahrer Idealismus und Liebe zum Sport halfen alle Hindernisse überwinden. Der Turnverein Westfalia Hombruch vergrößerte seine Sportplatzanlage hinter dem Jägerhof. Der Hombrucher Fußballverein Germania entschloss sich, geschlossen als Spielabteilung dem Turnverein Westfalia Hombruch beizutreten. Als äußerliches Zeichen wurden neue Kluften angeschafft. Die damaligen Farben schwarz-weiß gestreift verschwanden. Die neue Kluft bestand aus weißem Hemd und schwarzer Hose, auf der linken Seite des Hemdes das Wappen des Turnvereins Westfalia (H.T.V.W.). Die Turnerschaft trug innerhalb des Kreises Fußballmeisterschaften aus. Die erste Mannschaft des Turnvereins Westfalia nahm nach dem Übertritt des Hombrucher Fußballvereins zum ersten Male an den Meisterschaften teil. Die Erfolge der jungen Mannschaft des Hombrucher Turnvereins Westfalia war so groß, dass sie führend im Turngau wurde. Den Höhepunkt erreichte die erste Mannschaft Ostern 1911, als zum ersten Male eine Deutsche Militärmannschaft nach Hombruch kam. Es war die 8. Kompanie des Infanterie-Regiments Nr. 16, Hacketäuer, Köln-Mülheim. Auf festlich geschmücktem Jägerhofplatz in Anwesenheit der Behörden und einer großen Zuschauerzahl unterlagen die Hombrucher nach einem schweren Kampfe mit 2:3. Nach und nach hatte sich die Hombrucher Fußballmannschaft große Sympathien in der Ortschaft erworben. Ihre Spiele hatten immer zwischen 300 bis 600 Zuschauer. Der Eintrittspreis betrug -,50 Mark. Meinungsverschiedenheiten zwischen dem Westdeutschen Spielverband und der Deutschen Turnerschaft wirkten sich auch in den Vereinen aus. Der Hombrucher Turnverein Westfalia blieb von diesen nicht verschont. Sie entstanden daraus, dass die Deutsche Turnerschaft als Konkurrent des Westdeutschen Spielverbandes auftrat. Die Deutsche Turnerschaft lehnte es ab, mit ihrer Fußballabteilung dem Westdeutschen Spielverband beizutreten. Darüber hinaus kam es in Hombruch in der jungen Fußballmannschaft Westfalia zu großen Meinungsverschiedenheiten, die zur Folge hatten, dass im Jahre 1911 sieben Spieler der ersten Mannschaft austraten und sich dem Fußballclub 1892 Witten anschlossen. Der Verlust dieser Spieler war für die Mannschaft eine Katastrophe. Als bei Ausbruch des ersten Weltkrieges auch noch der Rest der älteren Spieler zum Wehrdienst einberufen wurde, stellte die Spielabteilung des Turnvereins Westfalia eine neue Mannschaft auf, die hauptsächlich aus Jugendlichen bestand. Inzwischen waren die Differenzen zwischen Turnerschaft und Westdeutschem Spielverband bereinigt. Der Turnverein Westfalia wurde Mitglied im Westdeutschen Spielverband. Die Nachwuchsspieler nahmen an den Kriegsmeisterschaften 1916 teil und standen mit an führender Stelle unseres Dortmunder Bezirkes. Wir erinnern uns hier gern an folgende nette Begebenheit, die sich an einem Sonntagnachmittag im März 1916 zugetragen hat. Die Hombrucher Fußballmannschaft sollte gegen ihren Hauptgegner VfB Dortmund spielen. Als um 14 Uhr der Schiedsrichter anpfeifen wollte, waren von 22 Spielern nur 8 auf dem Jägerhofplatz anwesend, obwohl die anderen 14 Spieler auch im Umkleideraum gewesen waren. Die Suche nach den fehlenden Spielern ergab, dass sie durch den Chef der Hombrucher Polizei verhaftet worden waren und auf dem Amtszimmer festgehalten wurden. Den Herren vom Vorstand eröffnete der Polizeichef ernst und würdig: Es wäre ein Verstoß gegen die guten Sitten, dass die Fußballmannschaft mit bloßen Knien und halbnacktem Oberkörper die Bahnhofstraße (heutige Harkortstraße), passierte. Nur unter folgender Bedingung waren die Hüter der Ordnung bereit, die Spieler freizulassen: "Auf dem Anmarsch vom Vereinslokal zum Sportplatz müssen alle Spieler über ihrer Fußballkluft einen Mantel tragen und ebenfalls nach Beendigung des Spieles zurück zum Vereinslokal." Der Vereinsvorstand musste sich selbstverständlich der höheren Gewalt fügen. Das Spiel wurde durch diesen Zwischenfall um eine Stunde verzögert. Als am 1.5.1916 auch die Siebzehnjährigen zum Wehrdienst einberufen wurden, kam der gesamte Fußballbetrieb zum Erliegen. Fast alle Hombrucher Fußballspieler der älteren Jahrgänge haben im Kriege 1914/1918 ihr Leben lassen müssen. Von den wenigen die wiederkamen, war es das spätere Ehrenmitglied Erich Herberholz, der im September 1919 durch ein Inserat in der "Hombrucher Zeitung" alle Hombrucher Fußballspieler aufforderte, den Fußballsport wieder aufleben zu lassen. Ende September 1919 wurde die erste Versammlung im Jägerhof abgehalten. Zu dieser Veranstaltung erschienen u.a. Ernst Beimdick, Alfred Beimdick, Willi Bühren, Willi Michel, Karl Hermann, Albert Walczak, Kasi Stasiak und Erich Herberholz. Nach einer mehrstündigen Besprechung wurde beschlossen, die alte Fußballriege des Hombrucher Turnvereins Westfalia wieder entstehen zu lassen. Etwa 30 Anmeldungen konnten an diesem Tage dem Turnverein Westfalia übergeben werden. Nach drei Monaten traten zum ersten Male wieder Hombrucher Fußballmannschaften an die Öffentlichkeit. Die einzige Konkurrenz der Fußballabteilung des Turnvereins Westfalia war in dieser Zeit der Katholische Jünglingsverein in Hombruch. Nach einer Aussprache zwischen beiden Vereinen trat die Fußballabteilung des Kath. Jünglingsvereins zum Turnverein Westfalia über. Die aus beiden Vereinen zusammengesetzte Mannschaft bestand aus den Spielern: Kasi Stasiak, Heinrich Schnieper, Paul Brunner, Eugen Maar, Erich Herberholz, Wili Storck, Fritz Bellinger, Willi Michel, B. Möcka, A. Hesse und E. Fiedler. Diese Mannschaft nahm 1920 an den Meisterschaftsspielen des Westdeutschen Spielverbandes in der C-Klasse teil. Schon im Jahre 1921 wurde infolge Umgruppierung der Klassen die Hombrucher Fußballmannschaft der B-Klasse zugeteilt. In den Jahren 1920-1922 standen die Hombrucher Spieler ständig mit an der Spitze. Wir erinnern uns besonders eines Mannes, des Torwartes unseres Vereins, Franz Vogt, dem der große Erfolg in den Meisterschaftskämpfen zu verdanken war. Vogt war weit über die Grenzen Dortmunds bekannt. Infolge der großartigen Entwicklung der Hombrucher Mannschaft nahmen auch die Zuschauer und Gönner des Vereins von Spiel zu Spiel zu. Sämtliche Einnahmen aus den Fußballspielen flossen restlos in die Kasse des Turnvereins. Auf der anderen Seite zeigte man sich den Belangen der Fußballmannschaft gegenüber nicht großzügig genug. Als der Turnrat im Sommer 1922 den von den beauftragten Spielern Storck und Herberholz vorgetragenen Antrag auf Beschaffung einer neuen Spielerkluft ablehnte, kam es zum Bruch. Am 21.07.1922 wurde eine Generalversammlung der Spielabteilung einberufen, zu der auch der Turnrat geladen war. Der Turnrat bestand aus den Herren Wohlfahrt, Stölting und Dornseifer. Gespannte Stimmung herrschte im Vereinslokal Storck. Schon Stunden vorher waren alle Plätze besetzt. Um 20 Uhr wurde die Versammlung eröffnet. Nachdem die damaligen Leiter der Spielabteilung, Herberholz und Storck, die Zwischenfälle in der Turnratssitzung bekanntgegeben hatten, fand nach gründlicher Aussprache die Abstimmung über die Loslösung der Fußballabteilung vom Turnverein Westfalia statt. Der Antrag wurde mit 87 zu 9 Stimmen angenommen. Der Turnrat verließ den Saal. An diesem Abend wurde beschlossen, dem Verein den Namen "Hombrucher Fußballverein 09" zu geben. Den Vorsitz des nunmehr selbstständigen Vereins übernahm Karl Hermann. Die Fußballabteilung des Turnvereins Westfalia spielte seinerzeit in der A-Klasse des Westdeutschen Spielverbandes. Der Turnverein hielt seine Mitgliedschaft im Westdeutschen Spielverband aufrecht. Er versuchte, aus seinen Mitgliedern eine neue Mannschaft zusammen zu stellen. Nach drei vernichtenden Niederlagen traten die Spieler jedoch nicht mehr an. Da der Turnverein im Westdeutschen Spielverband blieb, stand die junge Mannschaft des HFV 09 außerhalb des Verbandes. Mit Hilfe des damaligen Kreisobmannes Paul Dormann wurde der HFV 09 in den Westdeutschen Spielverband aufgenommen und der C-Klasse überwiesen. Mit Großhunger warteten unsere Spieler auf die kommenden Spiele in der C-Klasse. Schon bald brachten die amtlichen Nachrichten des Westdeutschen Spielverbandes die Meisterschaftsspiele des wieder selbständig gewordenen Hombrucher Fußballvereins 09. Mit bombenhohen Erfolgen fielen die ersten Kämpfe in der C-Klasse aus. Die Stimmung der Mannschaft, aller Passiven und Anhänger des Vereins war ausgezeichnet. Der Turnrat des Turnvereins Westfalia lud nunmehr den vorstand des HFV 09 zu einer Besprechung ins Café Wiemers ein. Dem HFV 09 war bekannt, dass die Kapitulation des Turnvereins vor der Tür stand. In der Sitzung wurde seitens des Turnvereins mitgeteilt, dass er kein Interesse mehr an der Mitgliedschaft im Westdeutschen Spielverband hätte und bereit wäre, seine Rechte im Westdeutschen Spielverband dem HFV 09 zu übertragen. Damit hatte die erste Mannschaft des HFV 09 das Recht, wieder in der A-Klasse zu spielen. Der HFV strich hingegen in seinen Statuten die Bestimmung, dass ein Mitglied des Fußballvereins nicht Mitglied des Turnvereins sein dürfe. Durch das beiderseitige Entgegenkommen war der Friede zwischen den Vereinen geschlossen. Die erste Mannschaft des HFV nahm schon am nächsten Sonntag an den Meisterschaftskämpfen in der A-Klasse teil. Trotz der 6 Verlustpunkte des Turnvereins Westfalia stand die erste Mannschaft des HFV bei Abschluss der Meisterschaftsspiele 1922 an zweiter Stelle. Durch das gute Abschneiden unserer Mannschaft in den weiteren Spielen wurde unsere Zuschauerzahl immer größer, auch kamen immer mehr aktive und passive Mitglieder zum Verein. Wir konnten 1923 eine namhafte ausländische Mannschaft, Ema Orange Nassau, eine holländische Mannschaft, einladen. Es rührten sich damals alle Hände, um unseren Sportplatz in einen einigermaßen würdigen Zustand zu versetzen. Das heutige Hombrucher Stadion war zur damaligen Zeit noch ein ziemlich wüstes Gelände und von allen Seiten zugänglich. Ordnungsmäßige Kassen konnten nicht aufgestellt werden. Es wurde "im Hut" gesammelt, teils mit sehr gutem Erfolge. Die holländische Mannschaft lockte eine sehr große Zahl Zuschauer an. Als Dank wurde ein rassiges Spiel von beiden Seiten gezeigt. Unsere Mannschaft gewann es mit 1:0. Hierbei sei noch an die "Piepers-Hinterreihe" erinnert, die weit über den Dortmunder Raum bekannt war: Ewald Fiedler, Walter Schulte (der Löwe vom Ruhrtal), Hans Breit und Fritz Pähler. Einer unserer größten Rivalen in dieser Zeit war die Mannschaft des Fußballvereins Barop 08. Bei diesen Spielen gab es regelrechte Völkerwanderungen. Es waren Kämpfe auf Biegen und Brechen, wie man sie heute auch bei Lokalkämpfen kaum noch zu sehen bekommt. Eins dieser Spiele wurde von Herrn Eduard Rosenkranz (Grafenhof-Lichtspiele Hombruch) verfilmt und war für die Umgebung Hombruchs damals eine Sensation. Uneinigkeit und wirtschaftliche Schwierigkeiten brachten unseren Nachbarn Barop 08 zum Ruin. Im letzten Augenblick schloss sich Barop uns an. Der Verein erhielt den Namen "Spielvereinigung Hombruch-Barop 08". Es standen so genügend Spieler für starke Mannschaften zur Verfügung. Es war nicht schwer, mit einer so guten Mannschaft bis 1927 in der Ruhrbezirksklasse zu spielen. Der alte Sportplatz, ein Gemeindeplatz, war den Anforderungen der Spiele nicht mehr gewachsen. Man sah sich notgedrungen nach einem neuen Gelände um. Es gelang, von dem Grundstückseigentümer Herrn Jung an der Grotenbachstraße ein Gelände zu pachten. Bei Mithilfe aller Sportfreunde und unter großem Kostenaufwand wurde nach 3-4 Monaten der Platz fertiggestellt. Im Sommer 1927 fand die feierliche Einweihung dieses Platzes statt. Zu dem Eröffnungsspiel wurde Preußen Wanne verpflichtet. Ein Flugzeug sollte den ersten Ball zu diesem Spiel abwerfen. Zum Gelächter der großen Zuschauerzahl landete der Ball jedoch auf dem alten Platz an der Lehmkuhle. Ob der Pilot damals schon ahnte, dass der Verein doch einmal wieder zu der alten "Fußballstätte an der Lehmkuhle" zurückfinden würde und dort die größten Erfolge seiner langjährigen Fußballgeschichte feiern sollte? Die Vereinigung mit Barop 08 bewährte sich nicht lange. Einige Hombrucher Spieler, die bei der Mannschaftsaufstellung nicht berücksichtigt wurden, verließen den Verein. Der größte Teil der Baroper Spieler zog sich wieder zurück. Nur einige ganz wenige blieben treu, darunter vor allen Dingen Anton Maik und Fritz Meier als aktive Spieler. Infolge der Abgänge war das Mannschaftsgefüge derart geschwächt, dass wir in Bochum gegen Hattingen 04 in einem Entscheidungsspiel um den Abstieg kämpfen mussten. Trotz des besseren Spiels unserer Mannschaft verloren wir in der Verlängerung. In diesem Spiel musste unsere Mannschaft auf zwei ihrer besten Spieler verzichten, da Hugo Storck und Hermann Grüter wegen Nichtantretens bei einem Auswahlspielgesperrt waren. Unsere Mannschaft spielte nun in der A-Klasse weiter. Es wurde nicht resigniert. In einer neuen Mannschaft wurden fast nur Hombrucher Spieler aufgestellt. Im nächsten Jahre wurde die Meisterschaft und der damit verbundene Aufstieg mit einem Vorsprung von 100 Toren geschafft. Höhepunkt in der Spielzeit nach dem Aufstieg waren die Spiele gegen Borussia und Alemannia Dortmund. In der Folgezeit waren wir mit wechselnden Erfolgen immer in der Kreisklasse zu finden. Nach der Umwälzung 1933 wurden die Sportvereine einheitlich zusammengefasst. Die vielen kleinen Vereine verschwanden. In jedem Ort sollte nur noch ein großer und starker Verein existieren. In diesem Zuge vereinigten sich Menglinghausen mit uns. In der Versammlung im Wintergarten am Baroper Bahnhof erhielt der neue Verein die Bezeichnung VfL Germania 08. 1936 gelang es uns wieder, Meister in der Kreisklasse zu werden. Es begannen die schweren Aufstiegsspiele zur Bezirksklasse. Von sechs Kreismeistern stiegen nur die ersten drei auf. Unsere damaligen Konkurrenten waren der VfB Börnig, Union Haspe, SV Herbede, Bochum-Ehrenfeld und Viktoria Dortmund. Bei Beginn des letzten Aufstiegsspiels hatten wir den sicheren 3. Tabellenplatz. Wenn nichts Besonderes eintrat, musste der Aufstieg gelingen. Das Besondere aber geschah! Bei dem entscheidenden Spiel gegen Börnig unterlief unserem sonst ausgezeichnet spielenden Ersatzverteidiger Gesing beim Stande von 3:2 ein Selbsttor. Unser Aufstieg hing nunmehr von dem Ausgang des Treffens Bochum-Ehrenfeld gegen Viktoria Dortmund ab. Nur bei einem Sieg von 8 Toren Unterschied konnte Ehrenfeld mit uns Punktegleichheit und ein Hundertstel besseres Torergebnis erzielen. Was war geschehen? Man hatte das Spiel so angesetzt, dass bei Spielbeginn das Ergebnis unseres Spieles vorlag. Motorradfahrer und Telefon sorgten für schnellste Übermittlung. Viktoria Dortmund ließ sich mit sage und schreibe 9:1 schlagen. Ehrenfeld stieg auf und unsere Mannschaft musste für ein weiteres Jahr den Aufstieg, der so greifbar nahe war, begraben. Das war für die gesamte Mannschaft ein schwerer Schlag, das Gefüge wackelte. Hinzu kamen noch ständige Einziehungen zum Reichsarbeitsdienst und Wehrdienst. Einige unserer besten Spieler wie Franz Röhrig, Willi Zimmermann und Fritz Vorländer wurden davon betroffen. Wie immer, so fanden sich auch hier treue Hombrucher Kameraden, die diese Spieler Sonntag für Sonntag unter größten Mühen zum Spiel holten. Ausflüge bis an die holländische Grenze und in die Moorgegend wurden zu diesem Zwecke unternommen. Dadurch wurde der Klassenverbleib gesichert und 1937 sogar der 2. Tabellenplatz erkämpft. Bei Kriegsausbruch verloren wir fast sämtliche Stammspieler. Wir stiegen eine Klasse tiefer. Im Spieljahr 1940/41 machten wir bei den Kriegsmeisterschaften nochmals den Meister, aber dann kam der Sport für die Stammmannschaften in Hombruch ganz zum Erliegen, wenn auch ab und zu durch Urlauber und die wenigen in der Heimat Verbliebenen ein Spiel ausgetragen wurde. Nach Beendigung des Krieges sammelten sich so langsam wieder die alten Sportkameraden. Am 19.08.1945 fand die erste Zusammenkunft bei dem Wirt Schäfer (Unter den Linden) statt. Wir nahmen unseren Spielbetrieb wieder auf. Sämtliche Vereine waren zunächst im Volkssport zusammengefasst. Anfang Februar 1946 fand eine außerordentliche Versammlung beim Wirt Minnerop statt. Es ging um den Übertritt zum alten Westdeutschen Spielverband. Mit fast 100 %iger Mehrheit entschied sich die Versammlung für ihren alten Verband. Wir wurden der Bezirksklasse zugeteilt, mussten jedoch Ausscheidungsspiele machen. Das Spiel gegen Urania Lütgendortmund auf dem Platz der Sportfreunde Dortmund wurde von uns mit 7:1 Toren gewonnen. Das zweite Spiel wurde gegen Lünen-Süd auf dem Alemannia-Platz ausgetragen. Es endete 0:0 und auch die Wiederholung blieb mit 3:3 unentschieden. Nach langwierigen Verhandlungen wurden beide Vereine der Bezirksklasse zugeteilt. Wir erkämpften gleich im ersten Jahre die Spitze und mussten um den Aufstieg in die Gauliga, der damals höchsten Klasse, spielen. Beim Spiel in Lippstadt traten wir infolge mehrerer Wagenpannen mit einer halben Stunde Verspätung an. Nach längeren Verhandlungen einigte man sich doch noch auf die Ansetzung des Spieles als Meisterschaftsspiel. Wir gewannen es mit 1:0. Trotz unseres so schwer erkämpften Sieges gegen Bergkamen in Hombruch mit 5:4, nachdem das Spiel bis 20 Minuten vor Schluss noch 4:1 für Bergkamen stand, wurden alle Mannschaften wieder punktgleich. Man hatte nämlich am grünen Tisch das Lippstädter Spiel annulliert. Wir mussten nochmals gegen Lippstadt spielen und verloren das zweite Spiel mit 1:0. Es wurden nun Entscheidungsspiele auf neutralen Plätzen angesetzt. In Unna musste unsere Mannschaft gegen Bergkamen antreten. Das Spiel wurde abgebrochen und wir lagen zu dieser Zeit mit 2:0 Toren im Rückstand. Ein Spielabbruch gehört immer zu den unschönsten Vorkommnissen des Sportes. In Unna wurde er verursacht durch das undisziplinierte Verhalten der Zuschauer. Uns wurde die Schuld zugesprochen. Bergkamen wurde in die obere Klasse eingereiht. Unser Vorstand, insbesondere der langjährige Ehrenvorsitzende Kurt Morck, ließ nichts unversucht, den zuständigen Instanzen zu beweisen, dass man uns durch die Annullierung unseres gewonnenen Spieles in Lippstadt ein großes Unrecht zugefügt hatte. Das Spiel gegen Lippstadt wurde dank der Zähigkeit unseres Vorstandes für unsere Mannschaft für gewonnen erklärt. Damit war der Weg frei für die höchste Klasse. Bergkamen musste wieder zurück und wir konnten mit sechs Verlustpunkten belastet den Kampf aufnehmen. Dass wir trotz der starken Konkurrenz und dieser 6 Minuspunkte uns noch den Klassenverbleib sicherten, ist als große Leistung anzusprechen, denn unsere Mannschaft hatte zu dieser Zeit mit großen Aufstellungssorgen zu kämpfen. In dieser Saison kam es zu den bekannten Spielen gegen Borussia Dortmund und Erkenschwick. Nach Abschluss der Spielzeit nahmen wir einen unteren Tabellenplatz ein. Als zu dieser Zeit die Oberliga gegründet wurde, konnten wir nicht mit aufsteigen, sondern wurden vielmehr in die neugegründete Westfalenliga eingestuft. Obwohl nach der Tabelle ein Abstieg nihct in Frage kam, war die Gründung der Oberliga für unseren Verein gleichbedeutend mit einem Abstieg. |
| 1947 |
Die Blütezeit des Vereins (ab 1947) Mit Beginn der Spielzeit 1947/48 wurde die 1. Mannschaft der Gruppe 2 der Westfalenliga zugeteilt. Ihre Gegner waren VfB Bielefeld, Preußen Münster, Teutonia Lippstadt, BV Brambauer, VfL Altenbögge, Eintracht Nordhorn, SC Greven 09, TSV Detmold, TBV Mengede, SC Münster 03, FC Höxter und TuS Lengerich. Nach einem verunglückten Start und einer schlechten 1. Serie war die Mannschaft im 2. Durchgang in bestechender Form. Sieg auf Sieg wurde errungen und zur Spitzengruppe vorgestoßen. Leider kam der Auftrieb aber ein wenig zu spät, so dass nur noch der 4. Tabellenplatz errungen werden konnte. Preußen Münster errang die Meisterschaft und zog somit ins Fußballoberhaus ein. In zahlreichen Freundschaftsspielen stellte der Hombrucher Fußballverein sein Können unter Beweis. Die Mannschaft behielt die gute Form und bezwang in imponierenden Spielen Gegner mit Namen und Klang, u.a. Westfalia Herne, Alemannia Gelsenkirchen, Menden 09, TuS Milspe, Sportfreunde Katernberg (Westdeutschlands Vizemeister) mit 3:2 und die SpVgg Erkenschwick sogar mit 6:3. Diese Erfolgsserie löste bei der Hombrucher Fußballgemeinde helle Begeisterung aus. Oft, ja zu oft, werden die Jungens im schwarz-roten Dress als die kommende Mannschaft der Landesliga bezeichnet. Ungeduldig, den kommenden Meister wissend, wurde der Startschuss zur 1. Serie der neuen Spielzeit erwartet. Nach dem 4. Meisterschaftssonntag stand der Name Hombruch 09 an oberster Stelle der Tabelle, ohne Minuspunkte und ohne Gegentor belastet. Aber, es wäre so schön gewesen ... Das Lokalspiel am 17.10.1948 gegen den BV Brambauer ging mit 2:4 verloren. Hinzu kam, dass in diesem Spiel zwei der besten und untadeligsten Spieler des Feldes verwiesen wurden und bei den nächsten beiden Spielen zusehen mussten. Zu allem Unglück brachte uns das unüberlegte Handeln der gesamten Mannschaft in einem der nächsten Spiele eine Sperre für drei Spielsonntage ein, d.h. den Verlust von drei weiteren Meisterschaftsspielen. Damit war der Meisterschaftstraum endgültig ausgeträumt. Mit einem guten Mittelplatz endete das Spieljahr im 40. Jahr des Bestehens des Hombrucher Fußballvereins 09. 17 befähigte Spieler zählten zu diesem Zeitpunkt zum Stamm der 1. Mannschaft, und zwar Hagenkötter, Weist, Fiedler, Zarnowski, Thül, Koch, Mazet, Piechottka, Dumeier, Roscak, Adler, Kowalski, Prothmann, Lehmann, Dobrowolski, Schultebrauks und Fischer. Ab September 1949 betätigte sich die 1. Mannschaft erstmalig als Vertragsmannschaft in der 2. Division und zwar in der Gruppe 2 mit dem VfB Bottrop, Bonner FV, SpVgg Herten, Alemannia Gelsenkirchen, SC Köln-West, Union Krefeld, TuRa Essen, Union Ohligs, VfL Bochum, Borussia Mönchengladbach, Troisdorf 05, Sportfreunde Katernberg, VfL Benrath, Meidericher SpVgg und Röhlinghausen. Was zu Beginn der Serie kaum jemand für möglich gehalten hatte, trat ein. Unsere Mannschaft schlug sich in diesem Reigen der großen Mannschaften nicht nur prächtig, sondern hatte die besten Aussichten, sogleich beim ersten Anlauf den Aufstieg in die 1. Division zu schaffen. Nachdem das Spiel beim späteren Aufsteiger Möchengladbach von uns gewonnen wurde, gab es im Rückspiel gegen den gleichen Verein einen Nasenstüber. Durch einen Elfmeterball ging das Spiel mit 2:3 verloren. Hätte sich Juno Kowalski nicht die Elfmeterchance entgehen lassen wie kurz vor ihm Mazet in Gelsenkirchen in der letzten Minute (0:0), so hätten wir in diesem Spiel wenigstens noch einen Punkt retten können. Aber noch war nichts verloren. Als unsere Mannschaft am 23.04.1950 nach großartigem Spiel in Köln-West als Sieger den Platz verließ, stiegen die Wogen der Begeisterung, denn der Name Hombruch 09 stand wieder einmal obenan. Doch wie launisch ist die Glücksgöttin Fortuna, und wie stehen gerade im Sport Freud und Leid so dicht beieinander. Schon am nächsten Sonntag, als Tausende Hombrucher Fußballanhänger mit einem Sonderzug, mit Omnibussen und sonstigen Fahrgelegenheiten, alle mit schwarz-roten Fähnchen ausgerüstet, nach Essen zogen und dort den Platz bevölkerten, ging unsere Mannschaft ausgerechnet beim Absteiger TuRa Essen sang- und klanglos mit 6:2 unter und musste die bitterste Pille einer Niederlage schlucken. Obwohl die beiden letzten Spiele gegen Röhlinghausen mit 4:1 und gegen den VfB Bottrop mit 5:1 gewonnen wurden, war der Zug verpasst. Als Mönchengladbach im Heimspiel gegen Röhlinghausen 7:1 gewann, nachdem es noch 20 Minuten vor Schluss 1:0 für Röhlinghausen stand, war Möchengladbach mit sage und schreibe einem Punkt vor unserer Mannschaft durchs Ziel gegangen und stieg in die höchste deutsche Klasse auf. Die Spielzeit 1950/51 bescherte uns einen Platz in der unteren Tabellenhälfte, dafür machte aber der Hombrucher FV 09 in den Pokalspielen von sich reden und in Freundschaftsspielen gegen führende Vereine. In der Kampfbahn "Rote Erde" zu Dortmund wurde kein geringerer als Schalke 04 in stärkster Besetzung, u.a. mit Matzkowski als Mittelläufer und Berni Klodt als Linksaußen, mit 3:2 geschlagen. Die Pokalspiele in SC Cronenberg, 1. FC Bocholt und im Hombrucher Stadion gegen Meidericher SpVgg wurden glatt gewonnen, so dass die Mannschaft in das Endspiel um den Westdeutschen Fußballpokal einzog. Dieser Wettbewerb wurde seinerzeit nur auf Westdeutscher Ebene ausgetragen und noch nicht auf DFB-Ebene wie heute. Wer am 29. Juli 1951 auf dem Platz der Westfalia Herne dabei war und hat das Pokalendspiel gegen Sportfreunde Wanne-Eickel gesehen, der wird es so leicht nicht vergessen. Abgesehen davon, dass unser bester Verteidiger Otto Zarnowski, den Ältesten noch unter "Traktoren-Otto" bekannt, in München weilte und somit nicht zur Verfügung stand, waren auch in diesem Spiel wie schon so oft zwei Elfmeterbälle von ausschlaggebender Bedeutung. Der gegen uns verhängte Handelfmeter war nicht zu halten. Als es aber beim Stande von 4:4 in die Verlängerung ging und uns beim Stande von 5:4 für Wanne-Eickel zwei Minuten vor Schuss der Verlängerung ein Strafstoß zugesprochen wurde, glaubte alles an eine Wiederholung des Pokalendspieles. Kein geringerer als unser Willi Schultebraucks übernahm die Exekution. Wieder aber war die Göttin Fortuna nicht mit uns und unserer Mannschaft, oder waren es die bis zum Bersten angespannten Nerven unseres Willi, die ihn den Ball über das Tor treten ließen? Hier aber zeigte es sich, aus welchem Holz die Mannschaft geschnitzt war. Nach zwei Stunden auftreibendem Kampf auf Biegen und Brechen waren es zuerst seine Mannschaftskameraden, die ihm Trost und Mut zusprachen und das Missgeschick bald vergessen ließen. Mit Beginn der Spielzeit 1951/52 stand den in der 2. Division spielenden Vereinen der Verbandstagsbeschluss des Westdeutschen Fußballverbandes als Gespenst im Nacken. Gab es bis dahin noch zwei Gruppen in der 2. Division, so sollte nach Ablauf dieser Serie nur noch eine Gruppe bestehen bleiben, die aus den in beiden Gruppen an erster bis achter Stelle stehenden Vereinen gebildet werden sollte. Nachdem wir unser letztes Meisterschaftsspiel gegen den VfL Bochum verloren, nahmen wir den neunten Tabellenplatz ein und gaben hiermit gleichzeitig unsere Lizenz als Vertragsspieler ab. Wenn dieser Abstieg auch vom sportlichen Standpunkt schmerzlich war, so entbehrte er doch jeglicher Tragik, wenn die Sache von einer anderen Seite beleuchtet wird. Bedingt durch Tabellenplatz kamen nicht die Zuschauer zu unseren Spielen, die man als Verein mit einer Vertragsmannschaft unbedingt haben muss. Die Folge war ein finanzieller Engpass, und wer kann sagen wohin dieser Zustand vielleicht geführt hätte? Dank einer zielstrebigen und nach vorn schauenden Vereinsführung, nicht zuletzt aber dank der Anständigkeit aller damals zum Kader der 1. Mannschaft gehörenden Spieler, die in den letzten Monaten auf ihr Vertragsspielergehalt verzichteten und sogar die Fahrten zu den Auswärtsspielen bezahlten, war es möglich, den Verein aus allen Nöten herauszuführen. Nach einer Neuregelung der Klasseneinteilung im Sommer 1952 begann unsere 1. Mannschaft wieder in der höchsten Amateurklasse. Unser Verein wurde der Gruppe 5 zugeteilt, der die Vereine Mengede 08, VfB Lünen, SVSchüren, VfL Altenbögge, SpVgg Hamm, SuS Kaiserau, TuRa Bergkamen, BV Brambauer, und Bockum Hövel angehörten. Nach mehreren Jahren waren wir somit wieder in einer Gruppe , in der mehrere Vereine unseres Dortmunder Kreises spielten. Verständlich, dass gerade die Lokalkämpfe in allen Fällen von besonderem Reiz waren. Unsere Mannschaft, von Anbeginn an mal wieder mit Vorschlusslorbeeren bedacht, erfüllte dann auch gleich im ersten Jahre der Zugehörigkeit zur höchsten Amateurklasse die in sie gesetzten Erwartungen. Nach Abschluss der Spielzeit stand im März 1953 der Name Hombruch 09 an 1. Stelle der Tabelle. Damit war gleichzeitig die Berechtigung zur Teilnahme an den Spielen um die Westfalen-Meisterschaft erworben. Noch sollte es aber nicht zu höheren Meisterehren reichen. Nach dem auf dem alten Platz der Sportfreunde Siegen unglücklich verlorenen 1:0-Spiel gegen Niederschelden konnten wir zwar in der Kampfbahn Rote Erde die Spvgg Röhlinghausen 5:1 besiegen und dem späteren Deutschen Amateurmeister TSV Marl-Hüls in Recklinghausen. mit zeitweilig nur acht Spielern ein Unentschieden abringen, aber das letzte Spiel in der Kampfbahn Rote Erde ging mit 2:3 verloren. In den folgenden Jahren waren wir weiterhin Mitglied der höchsten Amateurklassen und immer in der oberen Hälfte der Tabelle zu finden. Als im Jahre 1956 die Verbandsliga gegründet wurde, musste sich unsere Mannschaft jedoch erst durch besondere Ausscheidungsspiele die Zugehörigkeit zu dieser Klasse erkämpfen. Nach den Ausscheidungsspielen gegen Borussia Lippstadt, VfB Habinghorst, SpVgg Olpe und SC Hassel standen Habinghorst, Lippstadt und Hombruch 09 wieder gleichauf. Nach dem unentschiedenen Spiel in Dorstfeld gegen Habinghorst und dem 3:3 -Spiel in Unna gegen Borussia Lippstadt hatte unsere Mannschaft in der Besetzung Burgsmüller, Legre, Lehmann, Göge, Kranz, Czidzik, Schürmann, Schultebrauks, Prothmann, Huhnfeld und Fuchs das Ziel erreicht und konnte fortan in der Verbandsliga Westfalen spielen. Nur weinige räumten uns zu Beginn der Meisterschaftsspiel in der neuen Umgebung irgendwelche Chancen ein, denn schließlich waren wir doch nur durch besondere Ausscheidungsspiele, um Haaresbreite den andern voraus, in die Verbandsliga gekommen. Aber gleich das erste Jahr brache einen Platz in der Spitzengruppe |
| 1958 |
Das Meisterjahr 1958 Die größten und schönsten Erfolge unserer langjährigen Vereinsgeschichte sollten sich aber in dem Spieljahr 1957/1958 einstellen. Als am 22.6.1957 der frisch gekürte Westfalenmeister Beckum in einem Freundschaftsspiel mit 4:0 Toren geschlagen wurde und unsere Mannschaft einen Tag später in Hannover Zeuge der Endspiele Borussia Dortmund - Hamburger SV und VfL Benrath - Alemannia Berlin war und sich schwur, im nächsten Jahr an dieser Stelle zu stehen, da war der Grundstein gelegt. In den ersten zehn Spielen blieben die Schwarz-Roten unbesiegt. Dann traten Rückschläge ein, die uns an die 4. Stelle der Tabelle zurückfallen ließen. Trotzdem ließ sich die Mannschaft von ihrem einmal gesteckten Ziel nicht abbringen. In dieser Zeit bewies sich, was Kameradschaft und Zusammengehörigkeitsgefühl, gepaart mit einem technisch soliden Können und Kondition, bedeuten. Der verlorene Boden wurde wieder aufgeholt und die Spitze, dicht gefolgt von Langendreer 04, zurückgewonnen. Die Entscheidung über den Gruppensieg sollte aber erst das letzte Spiel in Dahlhausen bringen. Als unsere Mannschaft bereits in der Halbzeit mit 3:0 im Rückstand lag, hatte sich alles auf ein Entscheidungsspiel gegen Langendreer 04 eingestellt. Mit einem Kampfgeist ohnegleichen gingen unsere Spieler jedoch in die letzten 45 Minuten und machten das Unmögliche noch wahr. Beim Stande von 3:1 wurde Legre Held des Tages. Als Verteidiger weit aufgerückt trat er in den letzten zehn Minuten zwei Tore, die den Ausgleich für unsere Mannschaft und damit gleichzeitig die Gruppenmeisterschaft bedeuteten. Es mutet fast überheblich an, und doch darf festgestellt werden, dass die Erringung der Gruppenmeisterschaft schwerer war als die nachfolgenden Spiele. Die Gegnerschaft der Sportfreunde Siegen (Deutscher Amateurmeister 1955), SC Bochum-Dahlhausen, Langendreer 04, Erle 08, Arminia Ickern, SSV Hagen etc., war hartnäckig, sie formte aber auch die Mannschaft, stärkte ihren Widerstand und brachte sie so rechtzeitig in Form, dass die nächsten Hindernisse genommen werden konnten. Am 4.5.1958 wurde der Meister der Gruppe 1, die SpVgg Erkenschwick, in Hombruch 7:3 bezwungen und am darauf folgenden Sonntag mit einem 3:2-Sieg beide Punkte aus Erkenschwick entführt. Hombruch 09 war Westfalenmeister. Die Endrunde der Westdeutschen Meisterschaft sah unsere Mannschaft mit ihrem Spielführer Kurt Prothmann dann als Sieger vor den Meistern vom Niederrhein, TuS Lintfort, und vom Mittelrhein SV Bergisch-Gladbach 09. Unsere Ortschaft Hombruch schein auf dem Kopf zu stehen, als wir nach dem 2:2-Spiel in Bergisch-Gladbach zurückkehrten. Etwas bisher in Hombruch nie erlebtes war Wirklichkeit geworden: Die Mannschaft des Hombrucher FV 09 stand in den Endspielen um die Deutsche Amateurmeisterschaft! Sollte es tatsächlich in Erfüllung gehen, was sich die Spieler am 23.6.1957 in Hannover vorgenommen und versprochen hatten? Um in das Endspiel vorzudringen, war aber noch die Hürde Rapide Wedding in der alten Reichshauptstadt Berlin zu nehmen. Rapide Wedding spielte am 1.6.1958 zunächst noch gegen den hessischen Meister VfB Friedberg, für uns Anlass genug, unseren Vorschlussrunden-Gegner an diesem Tage durch den Mannschaftsobmann Albert Scheidt, der eigens aus diesem Grunde nach Berlin flog, unter die Lupe zu nehmen. Damit hatten wir wenigstens einen kleinen Anhaltspunkt über die Spielweise unseres nächsten Gegners und kannten z.T. seine Stärken und Schwächen. Nach einem begeisternden Spiel vor mehr als 7000 Zuschauern, unter ihnen Hunderte Hombrucher Schlachtenbummler und die westfälische Amateur-Auswahlmannschaft, die den insgesamt 1100 km langen Weg zurücklegten, und in dem einmal mehr Willi Schultebrauks Säule der Abwehr war, verließen am 7.6. 1958 elf Hombrucher Spieler überglücklich als 2:0-sieger den Platz in Berlin. Die nach dieser Siegesserie gefestigte Mannschaft mit torwart Burgsmüller, den Verteidigern Ullrich und Legre, den Läufern Czidzik, Schultebraucks und Meinsen, den Stürmern Thiele, Schürmann, Prothmann, Schmidt und Jördens sowie Heinz Manthey, der wegen Verletzung pausieren musste, war auch für das Endspiel von ihrem Obmann Albert Scheidt und ihrem Übungsleiter, unserem alten HFV-Spieler Helmut Piechottka, bestens vorbereitet. Nach 90 ;Minuten Kampf im Stadion Rote Erde zu Dortmund hieß der Deutsche Fußballmeister 1958 nach einem 3:1-Sieg über den norddeutschen Vertreter Bergedorf 85 Hombrucher Fußballverein 1909. Von mehr als 16.000 deutschen Amateur-Fußballvereinen der Meister zu sein, erfüllte alle Hombrucher mit berechtigtem Stolz und berechtigter Freude. Jugendbereich HFV In den frühen Jahren des Vereins wird Anton Spindeldreier als Jugendleiter erwähnt. Nachfolger war der Sportkamerad Fritz Nieling, Zwischen 1930 - 1935 war der Verein ohne richtige Jugendführung. Im Jahre 1937 übernahm Martin Blenski zusammen mit Franz Holthoff die Jugendabteilung. Beide waren mit viel Liebe und Begeisterung bei der Sache. Sie zogen in kurzer Zeit aus den vorhandenen wirklich guten Jugendspielern Jugendmannschaften auf, die zu den stärksten in Westfalen zählten. Noch lange Jahre nach dem Kriege, als die Hans Hagenkötter, Fritz Koch, Kurt Schwede, Heinz Fiedler, Ludwig Cirniak usw. bereits in der 1. Mannschaft standen, zehrte der Verein von den Früchten der damals geleisteten Arbeit. Leider sind einige der allerbesten Jugendspieler unserer damaligen Jugendmannschafen, die noch eine große Fußballzukunft vor sich hatten, nicht aus dem Kriege zurück gekehrt. Es sei hierbei nur erinnert an Syslvester Maik, Helmut Pätzel, Robert Schuwart, Willi Tuckenbrodt, Oette Heinz und Hein z Evers. Zu erwähnen ist noch, dass der Verein auch während des Krieges den Spielbetrieb für die Jugend so weit wie nur möglich aufrechterhielt. Es war ein Verdienst einiger weniger in der Heimat verbliebener Kameraden. Nach Wiederaufnahme des vollen Spielbetriebes in der Zeit 1945/46 war auch die Jugendabteilung sofort wieder zur Stelle. Wiederum war es Anton Spindeldreier. Wegen Arbeitsüberlastung musste dieser jedoch schnell das Amt wieder aufgeben. Nunmehr fand die Jugendabteilung in dem Kameraden August Hinz einen Betreuer und Berater, der sich bis 1958 (?) in aufopfernder Hingabe und Selbstlosigkeit zum Dienst an der Jugend zur Verfügung stellte und mit seinen beiden Assistenten Bruno Pichotzki und Friedhelm Weist sich gerade mit seinen Jugendlichen im Verein verbunden fühlt. Die größte Freude und den schönsten Lohn dürfte August Hinz für seine jahrelange nimmermüde Tätigkeit jedoch erhalten haben, als die aus seiner Jugendmannschaft hervorgegangenen Spieler Horst Legre, Helmut Ullrich, Manfred Göge, Hermann Schmidt, Willi Schürmann und Friedhelm Thiele die Gruppenmeisterschaft in der Verbandsliga schafften und später den stolzen Titel "Deutscher Fußballmeister der Amateure 1958" nach Hombruch holten. 1958 verfügte die Jugendabteilung des FV Hombruch 09 über vier Jugendmannschaften und vier bis fünf Schülermannschaften. |
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27 Hobby-Fußballer aus der
sogenannten "Gaststätten-Liga" gründen im >>Haus Droste<<
an der Deutsch-Luxemburger-Straße den FC Eintracht Hombruch 1972. Die Vereinsfarben: blau/weiß 1. Vorsitzender: Wolfgang Fuhrich Sportlicher Leiter: Peter Bartow Trainer: Günter Gloe (Vereinswirt) Die Stadt weist dem neuen Verein den Sportplatz an der Kobbendelle in Kirchhörde zu. Die Mannschaftsaufstellung der ersten Fußballmannschaft: Jürgen Frohn; Siegfried Paszkowiak; Wilfried Schulz; Volker Gloe; Harald Zimmermann; Peter Weber; Horst Stickdorn; Gustav Flocke; Hans-Jürgen Grondziewski; Hans-Dieter Redder; Gerhard Wippermann; Ulrich Scharmin; Detlef Kuligga; Dieter Schüssler; Trainer: Günter Gloe |
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Der "FCE" wird als 98. Verein des Kreises Dortmund in den Deutschen Fußball-Bund aufgenommen. |
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Bilanz der ersten Jahreshauptversammlung:
110 Mitglieder; Herbstmeister in der 3. Kreisklasse und 2 aktive Schiedsrichter |
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Ludwig Bandulewitz löst Wolfgang
Fuhrich als 1. Vorsitzenden ab. Der Verein meldet 2 Jugendmannschaften
zum Spielbetrieb.
Der Verein hat 150 Mitglieder. Spiel um den Aufstieg in die 2. Kreisklasse wurde im Qualifikationsspiel gegen den FC Brünninghausen mit 3:4 verloren. |
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Endlich der Aufstieg in der Saison ´75/´76. Mit 40:10 Punkten und 76:33 Toren in die 2. Kreisklasse. Umzug auf den Sportplatz "Waldhausweg" in Do-Lücklemberg. Der Klassenerhalt in der Saison ´76/´77 wurde geschafft. |
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Hans Lankes übernahm das Amt des 1. Vorsitzenden von Ludwig Bandulewitz. |
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Nachdem die Anfänge einer Jugendabteilung relativ schnell wieder eingeschlafen war, fand an diesem Tag die Neugründung statt. Mit 15 Spielern im Alter von 16-18 Jahren meldete man zunächst eine A-Jugendmannschaft an. Walter Busemann, in der Vereinsarbeit erfahren nach 30 Jahren Vorstandstätigkeit beim SV Schüren, stellte sich als Jugendleiter zur Verfügung und Jürgen Grondziewski übernahm die Geschäftsführung der nach den neuen DFB-Statuten selbständigen Abteilung. |
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Platzierungen der 1. Seniorenmannschaft: Saison ´79/´80 12. Platz Saison ´80/´81 10. Platz Saison ´81/´82 12. Platz Ende 1981 hatte die Jugendabteilung bereits 73 Mitglieder und vier regelmäßig spielende Mannschaften. Bei der Wahl zur bestgeführten Jugendmannschaft (Preis von der Kronen-Brauerei) erzielte man einen glänzenden 3. Platz. |
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10-jähriges Vereinsjubiläum. Inzwischen auf über 200 Mitglieder angewachsen. Seit der Vereisgründung sind folgende Jubilare für ihre Treue zum Verein zu ehren: Werner Antoniewicz; Dieter Redder; Karl-Heinz Mühlnickel; Bernd Krollner; Horst Stickdorn; Jürgen Grondziewski; Wilfried Schulz; Peter Weber; Siegfried Apenbrink, Horst Kläger und Manfred Domrös. |
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Kurt Uhr übernahm von Hans Lankes das Amt des 1. Vorsitzenden. Unter dem Trainer Hans Groer ging man erstmals mit drei Seniorenmannschaften in die Saison. |
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5 Juniorenmannschaften wurden
zum Spielbetrieb gemeldet.
Die erste Seniorenmannschaft belegt einen unteren Tabellenplatz. Die Juniorenabteilung zählt 111 Mitglieder (25.10.´84). |
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Die E-Junioren steigt in die Sonderklasse
auf. Die A-Jugend in die 1. Kreis-klasse. Peter Kreiner löst Kurt
Uhr als 1. Vorsitzenden ab. Udo Bullerdieck übernimmt das Amt des
Geschäftsführers.
Im Oktober ´85 fand die Einweihung des Clubhauses statt. Der Lücklemberger Bauunternehmer Klaus Justus spendete dann das "Schmuckstück", wie es später in der Presse hieß, dem Verein. Walter Busemann übernimmt das Amt des 1. Vorsitzenden von Peter Kreiner (´86). Nachfolger von Walter Busemann in der Juniorenabteilung wird Hans-Harald Neumann. In der Saison ´86/´87 steigt die A-Jugend aus der 1. Kreisklasse ab. Dieses Ereignis wird durch die Aufstiege der B-/C-/D-Junioren in die 1. Kreisklasse kompensiert. |
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Der Verein hat 316 Mitglieder,
wovon 162 der Jugendabteilung angehören.
Die Junioren gehen mit 9 Mannschaften in die Saison. Die D-Junioren schaffen den Aufstieg in die Sonderklasse. Beide Seniorenmannschaften belegten gute 4. Plätze. Die E-Junioren werden Hallen-Stadtmeister. |
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Sportlich geht es weiter bergauf.
Die erste Mannschaft verpaßt nur hauchdünn den Aufstieg in die
Kreisliga A. Die C-Junioren steigen in die 1. Kreisklasse auf. Die E-Junioren
erreichen das Kreispokal-Endspiel.
Erstmals wird im Parkhaus Barop die Oldie-Nacht durchgeführt. Frühere Weltstars wie Dave Dee, Chris Andrews, die Rattles oder Harpo waren inzwischen beim FCE Gast. Hans Jürgen Grondziewski wird zum Kreis-jugendwart gewählt. |
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Die Mitgliederversammlung bringt wieder einen Wechsel an der Vereins-spitze. Jürgen Gronddziewski löst Walter Busemann ab. Der Jugendleiter Hans-Harald Neumann stirbt. Heinz Reckers übernimmt das Am des Jugendleiters. |
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Das Jahr 1992 bringt unter dem neuen Trainer Ralf Kurafeiski den lang ersehnten Aufstieg in die Kreisliga A. Neun Mannschaften sind im Juniorenbereich aktiv (146 aktive Kinder). Es wird eine Spielgemeinschaft mit FV Hombruch 09 gegründet. Die C-Junioren steigen in die Sonder-klasse auf. |
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In der Jugendabteilung löst Kurt Kindel Heinz Reckers als Jugendleiter ab.Die 1. Mannschaft schafft den Klassenerhalt. |
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Die 1. Mannschaft erreicht einen guten 7. Tabellenplatz in der Kreisliga A. Die B-Junioren behaupten sich in der Sonderklasse, die A-Junioren in der 1. Kreisklasse. |
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Wechsel im Vorstand: Vorsitzender
Jürgen Grondziewski macht Platz für Reinhard Kresse und übernimmt
die Funktion des Geschäftsführers. Udo Bullerdieck wechselt auf
den Stuhl des Kassierers. Erich Speckmann löst Kurt Kindel als Jugendleiter
ab.
Sportlich gibt es auch bei den Senioren zu feiern: Die 2. Mannschaft wird Meister in der Kreisliga C. Die E-/ u. F-Junioren werden Meister. |
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Leider steigt die 1. Mannschaft
in die Kreisliga B ab. Die 2. Mannschaft schlägt sich prächtig
und belegt einen guten Mittelfeldplatz.
Der Verein hat 344 Mitglieder. Die Minis werden Hallen-Stadtmeister. |
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Wird zur Zeit erarbeitet |
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Bericht über den außersportlichen Bereich
Flutlichteinweihung
12. Oldie-Night
DFB -Sonderpreis-
LandesSportBund
FLVW-Wettbewerb
Aktion „Für Toleranz und Zivilcourage, gegen
Fremdenhass und Ausländerfeindlichkeit“
Homepage
Vereinszeitschrift
Bericht über den sportlichen Bereich Saison ´99/´00 Junioren: Die Saison war die erfolgreichste Saison seit bestehen des Vereins. Es konnten insgesamt fünf Aufstiege in die Sonderklasse verbucht werden. Neben den Mädchen stiegen die F-, E-, D- und C-Junioren in diese Spiel-klasse auf. Zusätzlich wurden die Minis Gruppensieger. Die F2- Junioren wurden Vizemeister in der 1. Kreisklasse. Die E2-Junioren erreichten ebenfalls in der 1. Kreisklasse einen hervorragenden 4. Platz. Bei den Kreispokalspielen erreichten die F- und E-Junioren das Endspiel. Dort verlor man nach harter Gegenwehr. Die Mädchen machten es noch besser. Im Endspiel gewann man gegen die Lütgendortmunderinnen mit 3:0. Bei den Dortmunder Hallenmeisterschaften gewannen die Minis den Titel. Vizemeister wurden die F-Junioren. Die C-Junioren belegten einen guten 4. Platz. Senioren: Die 1. u. 2. Mannschaft erreichten
einen Mittelfeldplatz
Saison ´00/´01 Junioren: In der ersten Hälfte der Saison konnten sich die F-, E- und D-Junioren sowie die Mädchen in der oberen Tabellenhälfte der Sonderklasse etablieren. Lediglich die C-Junioren legten einen ganz schwachen Start hin. Zu Saisonbeginn musste die C2 vom Spielbetrieb abgemeldet werden. Die neu formierte A-Juniorenmannschaft erwischte einen guten Start in die Saison und belegte am Jahresende den zweiten Platz in der 2. Kreisklasse. Trainer: Sven Speckmann (Minis), Jörg Keuntje und Sebastian Speckmann (F2/3), Ralf Rottmann (F1), Jürgen Grondziewski und Rolf Schuchmann (E3), Christian Droese (E2), Christian Preuß und Jürgen Götze (E1), Erich Speckmann und Peter Kolle (D2), Dennis Empting und Carsten Fughe/Martin Dobis (D1), Alexander Kuhlmann und Dirk Metzner (C), Jens Stroothmann und Matthias Knorn (B), Ekrem Isufi und Volker Speckmann (A), Harald Zupke (Mädchen). Senioren: Die erste Mannschaft spielt in der Kreisliga
B und belegt am Jahresende einen 10. Platz in der Tabelle. Trainer
der ersten Mannschaft ist Matthias Walper.
Alte Herren: Die „Alten Herren“ hatte über das gesamte Jahr gesehen erhebliche Personalprobleme. Es konnten trotzdem etliche Spiele durchgeführt werden. Unter unserer Homepage-Adresse (www.eintracht-hombruch72.de) Rubrik „Alte Herren“ können die Ergebnisse des letzten Jahres und Spielberichte abgerufen werden. |