Hall of Fame Hombrucher SV 09/72
Die Hall of Fame unseres Vereins würdigt Persönlichkeiten, die den Verein über viele Jahre geprägt oder außergewöhnliche Leistungen erbracht haben. Ihr Engagement, ihre sportlichen Erfolge oder ihre Führungsarbeit haben entscheidend zur Entwicklung unseres Vereins beigetragen.
In den Kategorien
- Sportliche Erfolge
- Besondere Verdienste um den Verein
- Prägende Funktionsträger
- Ehrenmitglieder
wollen wir zukünftig den Blick zurück wenden und auch die Gegenwart nicht vergessen.
Manfred Martinschledde / Torhüter
Manfred Martinschledde (* 4. Januar 1939 in Dortmund - † 10.Februar 2024 ) ist ein ehemaliger deutscher Fußballtorwart. Der Schüler Manfred Martinschledde eröffnete 1948 in der Jugendabteilung des Hörder SC seine Laufbahn im Vereinsfußball. In den ersten Jahren wurde er durch seine Gabe der Beidfüßigkeit im Angriff eingesetzt. Als er aber in der C-Jugend als Torhüter in die Kreisauswahl berufen wurde, begann seine eigentliche Laufbahn als Torwart. Das Talent durchlief alle Jugendklassen beim Hörder SC und sammelte danach die ersten Erfahrungen in der ersten Mannschaft im Seniorenbereich in der Bezirksklasse seines Jugendvereines.
Zur Runde 1961/62 wechselte er mit 22 Jahren aus sportlichen Gründen zum Amateurmeister des Jahres 1958, dem FV Hombruch 09, in die Verbandsliga Westfalen, Gruppe zwei. Das leistungsfördernde Niveau der Verbandsligakonkurrenz durch den BV Brambauer, SC Dahlhausen, Lüner SV, SSV Hagen, Hasper SV, Dortmunder SC 95 und TuS Eving-Lindenhorst – dabei auch das Erleben und Bewältigen der intensiven „Derbyatmosphäre“ – bewirkten rasch bei dem Mann aus Hörde einen Leistungssprung und die Aufnahme in die Westfalenauswahl für den Amateur-Länderpokal. Mit dem FV 09 belegte Martinschledde 1962 und 1963 jeweils den sechsten Tabellenplatz (Verbandsliga/3. Liga). In der zweiten Saison in Hombruch,
1962/63, wurde er erstmals im April 1963 in die Amateurnationalmannschaft berufen. Nach dem fünften Rang 1963/64 in der Verbandsliga stand der Hombrucher FV vor einem personellen Umbruch. Ältere Spieler beendeten ihre Karriere und andere wechselten den Verein. Das Ergebnis war der Abstieg in der Runde 1964/65; daran konnten auch die Leistungen des achtfachen Nationalmannschaftstorhüters der DFB-Amateure nichts ändern. Martinschledde blieb durch seinen Wechsel zur Runde 1965/66 zum VfL Hörde aber in der Verbandsliga Westfalen und hütete beim VfL zwei Runden das Tor. Als Hombruch im Jahre 1967 der Wiederaufstieg in die Verbandsliga gelang, kehrte Martinschledde nach zwei Runden Hörde wieder zurück in das Tor der Hombrucher. Nach weiteren drei Runden Verbandsligafußball beendete er nach der Saison 1969/70 seine aktive Laufbahn.
Manfred Martinschledde, den im Tor seine stoische Ruhe und sein perfektes Stellungsspiel auszeichnete, und der beruflich als Malermeister seinen Lebensunterhalt bestritt, lebte als Rentner mit Familie in Dortmund und pflegt freundschaftlichen Kontakt mit alten Hombrucher Fußballkollegen und der aktuellen Vorstandschaft des Hombrucher SV 09/72. In der zeitlichen Distanz schildert er auch den in letzter Sekunde geplatzten Wechsel in die Fußball-Bundesliga zum FC Schalke 04 zur Saison 1965/66; infolge des dortigen Trainerwechsels von Georg Gawliczek hin zu Fritz Langner kam der Vertrag nicht zustande, ohne Groll, mit Gelassenheit und Zufriedenheit ausstrahlend über seine sportliche Laufbahn.
Amateur-Länderspiele
- 13.04.1963 Deutschland – Italien 1:2
- 12.10.1963 Deutschland – Japan B 2:1 in Japan
- 14.10.1963 Deutschland – Südvietnam 2:1 in Japan
- 16.10.1963 Deutschland – Japan 1:1 in Japan
- 02.05.1964 Deutschland – Frankreich 1:1 in Bamberg
- 24.05.1964 Deutschland – Frankreich 2:2 Turnier in Italien
- 28.05.1964 Deutschland – England 1:0 Turnier in Italien
- 02.06.1964 Deutschland – Spanien 1:1 Finale in Genua. Sieg durch Losentscheid.
Karrieredaten
- Arminia Bielefeld 1957 – 1969 Regionalliga West (2. Klasse) über 200 – (250) Pflichtspiele
- 8 Amateurländerspiele für Deutschland (zwischen 1963 und 1965)
- Martinschledde galt als sehr reaktionsschneller Torhüter mit starker Strafraumbeherrschung
Meilensteine:
- Aufstieg und Regionalliga-Einsätze
- Teilnahme an Aufstiegsspielen zur Bundesliga
- Langjährige Identifikationsfigur des Vereins
Reinhard Biermann / Torhüter
Reinhard Biermann (*12.11.1950) spielte zuerst Feldhandball bei TuS Westfalia Hombruch. Er wechselte zur Saison 1965/66 zum Fußball und spielte im Tor in der Jugendmannschaft des FV Hombruch 09. Schon 1966 wurde er aufgrund seiner Leistungen ins Tor der Kreisjugendauswahl berufen. In einem Spiel gegen die Westfalenauswahl konnte er sich weiter empfehlen und spielte danach in der Westfalenauswahl. Bei einem Turnier gegen die Auswahlteams des Mittel- und Niederrheins empfahl er sich für die Jugend-Nationalmannschaft. Mit der U15-Jugendauswahl NRW bestritt er Auswahlspiele in England. Höhepunkt war ein Einsatz in der Schüler-Nationalmannschaft in London (1966) vor 80.000 Zuschauern. Seine Karriere in der Jugend endete nach der Saison 1968/69. Er spielte danach in der Saison 1969/70 im Seniorenteam des HFV 09 (Verbandsliga/3. Liga). In seinem vorletzten Spiel der Saison hütete er im entscheidenden Spiel des HFV gegen Westfalia Herne vor 30.000 Zuschauern (2:3) das Tor. In der Folgesaison wechselte er zur Westfalia nach Herne. Zur Saison 1970/71 unterschrieb er einen Lizenzspielervertrag bei Westfalia Herne (Regionalliga/2. Liga Lizenzspieler). Aufgrund einer langwierigen Verletzung (2 Jahre) musste er als Reservetorhüter dann auf die Reservebank. 1973 unterschrieb Biermann einen Lizenspielervertrag bei DSC Wanne Eickel (Regionalliga Nord/2. Bundesliga. In der Saison 1978/79 absolvierte er dort 18 Spiele. Im DFB-Pokal 1977/78 kam er beim Erreichen der dritten Runde in allen drei Partien zum Einsatz. Eine Verletzung am Arm (im Spiel gegen Bayer Leverkusen) zwang ihn zu einer längeren Pause. Ein weiterer Höhepunkt war das Endspiel um die Deutsche Amateurmeisterschaft 22. Juni 1985 gegen die Amateure von Werder Bremen (Niederlage 3:0). Insgesamt spielte Biermann 15 Jahre für den DSC Wanne Eickel.
Reinhard Biermann machte 18 Spiele für den DSC Wanne Eickel in der 2. Bundesliga Nord und 44 Spiele in der Oberliga Westfalen.
Neben seiner Karriere als Lizenzspieler war er auch als Trainer im Verein tätig (1. u. 2. Mannschaft). Spätere Trainerstationen: Falkenhorst Herne, Witten-Heven, TuS Eichlinghofen. Biermann besaß die A- u. B-Trainerlizenz.
Marie Müller -Abwehr
Die Jugendzeit beim Hombrucher SV
Marie Müller spielte zweieinhalb Jahre im Jugendbereich unseres Vereins. In der Saison 2012/13 gehörte sie dem sehr erfolgreichen D-Junioren-Jungenteam des Hombrucher SV (Trainer: Jörg Keuntje, Fehmi Özdemir, Mario Telschow und Björn Menneke) an und hinterließ als starke Abwehrspielerin bleibende Eindrücke. Mit ihrer Mannschaft wurde sie unter anderem Westfalenmeisterin, Kreispokalsiegerin und gewann die Dortmunder Hallenstadtmeisterschaften.
Fortsetzung ihrer Jugendkarriere
beim SuS Kaiserau, VfL Bochum und SC Freiburg Ihre nächste Station war dann der SuS Kaiserau, für den Verein sie zuletzt in der männlichen B-Jugendmannschaft (!) spielte. Nebenbei besaß sie ein Zweitspielrecht für den VfL Bochum, für dessen Nachwuchsmannschaft sie in der B-Juniorinnen-Bundesliga Spiele bestritt. Im Sommer 2016 folgte der Wechsel zur B-Jugendmannschaft des SC Freiburg.
Aktuelles Engagement
Im Februar 2024 folgte der Sprung über den Atlantik in den US-Bundesstaat Oregon zu den Portland Thorns FC.
Stationen in den Nationalmannschaften
Bereits am 28. Oktober 2014 debütierte sie als Nationalspielerin für die U15-Nationalmannschaft.
Danach folgten:
2014- U15 6 Spiele
2015- U16 2 Spiele
2016- U17 11 Spiele
2018–2019 -U19 21 Spiele
2024– U23 4 Spiele
2026– A-Nationalmannschaft 1 Spiel
Ulrich Greifenberg
Seniorenteam HFV und 2. Liga bei RW Lüdenscheid. Ulrich Greifenberg absolvierte 78 Zweitligaspiele, davon 51 für Lüdenscheid und 27 für Schloß Neuhaus.
Peter Martin
113 Spiele in der 2. Liga u.a. Wattenscheid 09, KFC Uerdingen. (weiteres klären)
Weitere Persönlichkeiten: (wird noch ergänzt)
- Mario Götze (wird noch ergänzt)
- Fabian Götze (3. Liga SpVgg Unterhaching), 3 Jahre in Hombruch, Fabian spielte zwischen 2006 und 2007 sechsmal für die deutsche U-17-Nationalmannschaft und erzielte dabei ein Tor.
- Felix Götze bestritt ein Spiel für die deutsche U19-Fußballnationalmannschaft der Herren. Er stand im Aufgebot für die U19-Fußball-Europameisterschaft der Herren 2017. Bei der 1:4-Niederlage im Gruppenspiel gegen England am 9. Juli 2017 wurde er in der 81. Minute eingewechselt.[23] Am 16. Oktober 2018 spielte er für die U20-Nationalmannschaft der Männer gegen die Schweiz.
- Marco Rummenigge (SV Waldhof Mannheim), heute Sportinvalide, bis zur C-Jugend in Hombruch, Junioren-Nationalspieler (U-15 und 3 Spiele in der U-19)
- Lina Magul (VfL Wolfsburg, FC Freiburg, Bayern München, Inter Mailand) spielte 6 Jahren in Hombruch. Deutsche Meisterin, Deutscher Pokalsieger, Champions-League-Sieg 2013. Seit 2008 Nationalspielerin des DFB. U-20-Weltmeisterin 2014.
- Sonja Speckmann (Herford), spielte 13 Jahre für Hombruch. 2005 Wechsel nach Herford in die 2. Bundesliga. 4 Länderspiele bei den DFB-Juniorinnen.
- Carolin Dej 19 Spiele für die Junioren-Nationalmannschaft, 1. Bundesliga mit SG Wattenscheid 09 u. Bayer Leverkusen
- Jacqueline Klasen 2 Jahre in Hombruch. 1. Bundesliga bei SGS Essen. 7 Spiele in der U-19 DFB-Auswahl.
- Isabelle Wolf Spielte 3 Jahre in Hombruch. 1. Bundesliga bei SGS Essen. U-19 Nationalspielerin.
























