Hombrucher SV
... aus Freudschaft und Tradition

Die Saison 1957/1958 in der Verbandsliga Westfalen Gr. 2

Erst im letzten Spiel der Saison in Dahlhausen konnte die Meisterschaft in der Verbandsliga Westfalen Gr. 2 unter Dach und Fach gebracht werden. 

Innerhalb der Saison ist noch das 600. Spiel von Kurt Prothmann für seinen HFV 09 beim Auswärtsspiel bei den Spfr. Siegen hervorzuheben. Der 24-fache Amateurnationalspieler/1 A-Länderspiel Herbert Schäfer/Spfr. Siegen ehrte den Kapitän persönlich vor dem Spiel. 

Nach dem letzten Meisterschaftsspiel am 30.04.1958 in Bochum-Dahlhausen (3:3)

Zeitungsberichte in der Dortmunder Presse

Über die oberste Spielklasse im Amateurfußball berichteten in Dortmund

  • Westfälische Rundschau (WR)
  • Ruhr Nachrichten (RN)
  • Westfälische Allgemeine Zeitung (WAZ)

Abschlusstabelle der Verbandsliga Westfalen Gr. 2

abschlusstabelle-saison-1957-1958

Statistik der Saison 1957/1958 in der Verbandsliga

gesamtstatistik-saison-verbandsliga-1957-58

Fotos aus der Saison 1957/58

Westfalenmeisterschaft

Die beiden Sieger der Verbandsligen Westfalen (Gr. 1 Spvgg Erkenschwick und Gr. 2 FV Hombruch 09) spielten um den Titel des Westfalenmeisters. Dieser mussten in einem Hin- und Rückspiel ausgetragen werden. Zuerst mussten die Erkenschwicker in Hombruch antreten. 

Westdeutsche Meisterschaft 1958

Der Titel des Westfalenmeisters berechtigte zur Teilnahme am Wettbewerb zur Ermittlung des Westdeutschen Meisters. Gegner waren der Meister des Niederrheins (TuS Lintfort) und des Mittelrheins (SV Bergisch Gladbach).  Der Westdeutsche Meister wurde nur in jeweils einem  Aufeinandertreffen ermittelt.

Unsere Mannschaft spielte sein Heimspiel gegen den TuS Lintfort und musste auswärts beim SV Bergisch Gladbach antreteten. Lintfort hatte Heimrecht gegen Bergisch Gladbach.

TuS Lintfort - SV Bergisch Gladbach 1:0

HFV 09 - TuS Lintfort 3:0

SV Bergisch Gladbach 09 - HFV 09 2:2

Deutsche Amateurmeisterschaft 1958

Spielszene mit Hermann Schmidt bei Rapide Wedding

Der Deutsche Amateurmeister war vergleichbar mit dem Deutschen Meister, nur dass lediglich Amateurvereine und Halbprofivereine für den Titelkampf zugelassen waren. Die Meisterschaft wurde am Ende der Saison durch unterklassige Mannschaften ausgetragen, die sich aufgrund ihrer Tabellenpositionen in den höchsten Amateurligen Deutschlands qualifizieren konnten. Der Titel wurde 1951 eingeführt, als der Amateurfußball noch einen extrem hohen Stellenwert in der deutschen Fußballkultur hatte und regelmäßig vier- oder sogar fünfstellige Zuschauerzahlen im unterklassigen Fußball erreicht wurden. Bis zur Wende galt der Wettbewerb, an dem grundsätzlich keine Profivereine spielberechtigt waren, als Höhepunkt im Saisonkalender, ehe die Amateurmeisterschaft im Zuge der Kommerzialisierung des Profifußballs und damit verbunden der Abwertung des Amateursports nach und nach an Ansehen verlor, was jedoch auch daran lag, dass sich aufgrund der Veränderungen des Ligasystems immer weniger Mannschaften für das Turnier qualifizieren konnten. Kurz vor dem neuen Jahrtausend wurde die Amateurmeisterschaft leider ersatzlos abgeschafft.

Für die Deutschen Amateurmeisterschaft 1958 qualifizierten sich insgesamt 5 Vertreter der Regionalverbände. In einer Vorrunde mussten zwei Landesverbände gegeneinander antreten, um die Paarungen für das Halbfinale zu ergänzen.  

Zum Halbfinale zu Rapide Wedding

Für die Deutschen Amateurmeisterschaft 1958 qualifizierten sich insgesamt 5 Vertreter der Regionalverbände. In einer Vorrunde mussten zwei Landesverbände gegeneinander antreten, um die Paarungen für das Halbfinale zu ergänzen. In dieser gewann der Vertreter des Landesverbandes Berlin, Rapide Wedding im Heimspiel gegen den Vertreter Süddeutschlands (VfB Friedberg) mit 1:0. Das Heimrecht für die Halbfinalspiele wurden durch Los ermittelt.

Dies ergab folgende Paarungen:

ASV Bergedorf 85 - VfB Theley 6 : 2

Rapide Wedding - FV Hombruch 09 0 : 2

Finale um die Deutsche Amateurmeisterschaft am 14. Juni 1958

kurt-prothmann-mit-siegerpokal

Am 14. Juni 1958 fand das Endspiel um die Deutsche Amateurmeisterschaft statt. Austragungsort war das Stadion Rote Erde. Es standen sich der Fußballverein Hombruch 09 und der ASV Bergedorf 85 gegenüber. Anstoß war 17:30 Uhr. Schiedsrichter der Begegnung war Werner Treichel, der später in der 1963 neu gegründeten Fußball-Bundesliga Spiele pfiff. Treichel wurde auch zu internationalen Begegnungen herangezogen. 

Der Westdeutsche Rundfunk übertrug das Spiel. Reporter war Toni Kahl.

Zum gleichen Zeitpunkt fanden im Stadion auch die Westfälischen Leichtathletikmeisterschaften statt. Diese pausierte während des Endspiels.

Nach dem Endspiel "mussten" die Spieler und Offiziellen des Vereins zu einer Veranstaltung, die die Stadt Dortmund organisiert und eingeladen hatte. Anschließend ging es zur Vereinswirtschaft. 

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