Hombrucher SV
... aus Freudschaft und Tradition

Der Neubeginn nach dem II. Weltkrieg

Der Neustart des Spielbetriebes erfolgte schon 1945 auf Kreisebene. Die Bildung des Volkssportverbandes Westfalen fand am 23./24. November 1945 in Iserlohn statt. Der Regierungsbezirk Arnsberg startete mit einem regelmäßigen Spielbetrieb.

Am 19.08.1945 fand eine erste Zusammenkunft bei dem Wirt Schäfer (Unter den Linden) statt. Anfang 1946 fand eine außerordentliche Versammlung beim Wirt Minnerop statt. Die Zustimmung zum Beitritt des alten Westdeutschen Spielverband betrug 100 %. Der ursprüngliche Vereinsname FV Hombruch 1909 wurde wieder angenommen. 

Saison 1945/1946

Der Verein wurde in der Bezirksklasse (Klasse unter der höchsten Liga, der Gauliga) zugeteilt. Der 1. Platz am Ende Saison führte nach einigen Aufstiegsspielen zum Aufstieg in die höchste Fußballklasse (Landesliga Westfalen). In der Saison 1946/1947 belegten das Team einen guten 6. Platz. Gegner in der Saison ware u.a. Borussia Dortmund, Spvg Erkenschwick und Preußen Münster. Mit dem TBV Mengede und der SV Arminia Marten waren weitere Dortmunder Vereine vertreten. Als zu dieser Zeit die Oberliga gegründet wurde, reichte die erreichte Platzierung nicht für diese Klasse aus. Wir wurden dann der Westfalenliga zugeordnet.

(aus der Festschrift des Hombrucher Fußballvereins 09 anlässlich seines 40-jährigen Bestehens (1949)

Abschlusstabelle Saison 1946/1947

abschlusstabelle

In der Saison 1946/1947 belegten das Team einen guten 6. Platz. Gegner in der Saison ware u.a. Borussia Dortmund, Spvg Erkenschwick und Preußen Münster. Mit dem TBV Mengede und der SV Arminia Marten waren weitere Dortmunder Vereine vertreten. Als zu dieser Zeit die Oberliga gegründet wurde, reichte die erreichte Platzierung nicht für diese Klasse aus. Wir wurden dann der Westfalenliga zugeordnet. (aus der Festschrift des Hombrucher Fußballvereins 09 anlässlich seines 40-jährigen Bestehens (1949).

Der Kader umfasste für die ersten Jahre insgesamt 17 Spieler. Ob es einen Trainer im heutigen Sinne gab, ist nicht bekannt.

Der Kader in den 40er Jahren: Fritz Koch, Paul Wölm, Heinz Bandulewitz, Hans Hagenkötter, Helmut Piechottka, Karl Thiemann, Otto Zarnowski, Kurt Prothmann, Kurt Schwede, Fritz Graner, Heinz Fiedler, Ewald Adler, Eddo Roschack, Kurt Matzek, Walter Fischer.

Saison 1947/1948

abschlusstabelle-1947-1948

Mit Beginn der Spielzeit 1947/48 wurde die 1. Mannschaft der Westfalenliga, Gruppe 2 zugeteilt. Nach einem verunglückten Start und einer schlechten 1. Serie war die Mannschaft zur Rückrunde in bestechender Form. Sieg auf Sieg wurde errungen und zur Spitzengruppe vorgestoßen. Leider kam der Auftrieb aber ein wenig zu spät, so dass nur noch der 4. Tabellenblatt (abweichend die Tabellendarstellung) errungen werden konnte. 

In zahlreichen Freundschaftsspielen stellte der Hombrucher Fußballverein sein Können unter Beweis. Die Mannschaft behielt die gute Form und bezwang in imponierenden Spielen u.a. Westdeutschlands Vizemeister Sportfreunde Katernberg mit 3:2 und die Spvgg Erkenschwick sogar mit 6:3.

Saison 1948/1949

abschlusstabelle-48-49

Am 12.9.1948 wurde die Meisterschaftssaison eröffnet. Beim VfL Paderborn  wurden die ersten Punkte geholt. Nach 4 Spielen  wurde der 1. Tabellenplatz eingenommen. Am 17.10.1948 wurde das Lokalderby gegen den BV Brambauer mit 3:2 Toren verloren. Kurt Prothmann und Otto Zarnowski erhalten nach dem Spiel eine 14-tägige Spielsperre. Zu allem Unglück brachte das nächste Meisterschaftsspiel bei der Spielvereinigung Werne nicht nur eine Niederlage (1:3), sondern durch das unüberlegte Verhalten der Mannschaft zusätzlich eine Sperre von 3 Spieltagen ein. Damit war der Meisterschaftstraum ausgeträumt. In der zweiten Serie prägten Siege gegen in der Tabelle vor uns stehnden Mannschaften und Niederlagen gegen Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte. So verlor der bis dahin ungeschlagenen Tabellenführer Arminia Bielefeld in Hombruch seine erste Niederlage. Die Mannschaft hatte ein Durchschnittsalter von 25 Jahren. In 25 Meisterschaftsspielen wurden 19 Spieler eingesetzt. Mazek und Piechottka spielten alle Begegnungen. In der Stadt- und Auswahlmannschaften spielten Hagenkötter, Fiedler, Mazet, Adler, Thül, Piechottka und Prothmann. Im Team spielten entweder Hombrucher Jungs oder welche aus unmittelbarer Nachbarschaft.  17 Spieler befähigte Spieler wurden eingesetzt: Hagenkötter, Weist, Thül, Fiedler, Zarnowski, Koch, Mazet Piechottka, Dumeier, Roscak, Adler, Kowalski, Prothmann, Lehmann, Dobrowolski, Schultebrauks und Fischer.

Saison 1949/1950

abschlusstabelle-1949-1950

Nach Abschluss der Saison 1948/49 wurde eine neue Liga für Vertragsspieler gegründet. Es hatte lange gedauert , ehe Klarheit in der Frage der 2. Vertragsspieler-Divison geschaffen wurde. Am 27.8.1949 berichtet die Westfälische Rundschau darüber. Unsere Mannschaft wurde der Gruppe II zugeordnet. Die Auf- und Abstiegsfrage war so geregelt, dass aus der Oberliga West (Division I + II) insgesamt 4 Vereine absteigen und die jeweils zwei Ersten aus den beiden II. Divisionen den Weg ins "Oberhaus" antreten sollten.

Der Vertragsspieler war im deutschen Fußball der Oberligazeit bis 1963 ein Spieler, der sich vertraglich für eine oder mehrere Saisons an einen Verein band und dafür eine finanzielle Vergütung (offiziell „Entschädigung“) erhielt, jedoch ausdrücklich nicht als Berufsspieler galt. Vielmehr war die Entschädigung, bestehend aus Grundvergütung und Prämien, auf anfangs maximal 320 DM im Monat begrenzt.

Im September 1949 betätigte sich unser Verein damit erstmalig als Vertragsmannschaft in der 2. Division, Gruppe 2. Was zu Beginn der Saison niemand für möglich gehalten hatte, trat ein. Unsere Mannschaft schlug sich in diesem Reigen großer Vereine nicht nur prächtig, sondern hatte beste Aussichten sogleich beim ersten Anlauf den Aufstieg in die 1. Division zu schaffen.  So  schlug unser Team u.a. Borussia Mönchengladbach in deren Stadion. Am 23.4.1950 verließ die Mannschaft in Köln (SC West) nach einem Sieg das Spielfeld. Am Sonntag darauf fuhren Tausende Hombrucher Fußballanhänger mit einem Sonderzug, mit Omnibussen und sonstigen Fahrgelegenheiten, alle mit schwarz-roten Fahnen ausgerüstet, nach Essen zur dortigen TuRa. Aber ausgerechnet dort wurde mit 6:2 sang- und klanglos verloren. Damit wurde trotz zwei weiterer Siege der für die 1. Divison berechtigte 2. Tabellenplatz nicht erreicht. Mit einem Punkt Vorsprung rettete sich Mönchengladbach ins Ziel. In der 1. Division wären dann in der Spielzeit 1950/51 u.a. die Gegner Borussia Dortmund, Schalke 04, 1. FC Köln, RW Essen, Arminia Bielefeld, RW Oberhausen und Alemania Aachen gewesen.

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